Es ist nicht Philosophie, es ist bekiffte Unterhaltung...

… denke ich manchmal, wenn ich unglaublich kluge Leute reden höre. Leute, die einfach nie zum Punkt kommen, ständig um alles herum reden und ohnehin glauben, die Weisheit mit der Schaufel gefressen zu haben… kurz: Leute, die viel reden aber wenig sagen. Manche versuchen dabei, möglichst viele Fremdwörter in den Satz zu packen um damit ihrer Pseudo-Intelligenz noch mehr Nachdruck zu verleihen. Dabei bin ich eher ein Anhänger der Theorie die besagt, dass es eine Kunst ist, treffend genau das zu sagen was man sagen will… ohne Umschweife, ohne unnötige Attribute oder Fremdworte. Aber das ist wahrscheinlich heutzutage einfach unmodisch.

Viele Menschen reden heute über Sachen von denen sie keine Ahnung haben. Ob es sich um Paris Hilton im Gefängnis, das amerikanische Wahlsystem oder die globale Erwärmung handelt (ohnehin ein Thema, das zurzeit gern und viel diskutiert wird). Egal was man heute irgendwo, wo viele Menschen sind, loswird… ständig findet sich jemand, der durch seine verbale Inkontinenz auffällt. Das sind Leute, die einfach zu jedem Thema etwas zu sagen haben, ob es nun um Kants Theorie vom Ewigen Frieden oder um den Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar“ geht.

Ich dagegen glaube, dass man auch einfach mal den Mund halten sollte. So wie ich jetzt.

Gute Nacht,

-lees

25.6.07 22:45

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